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1. "ALICE IM HUNGERLAND" Marya Hornbacher - Leben mit Bulimie und Magersucht

Marya Hornbacher ist durch die Hölle gegangen: Mit 9 Jahren wird sie bulimisch, später magersüchtig - bis sie mit 19 Jahren nur noch 26kg wiegt. Die Ärzte geben ihr noch eine Woche, aber Marya überlebt dank ihrer Willenskraft. Ihre Geschichte ist eine teiftraurige, doch lebensbejahende Auseinandersetzung mit dem Selbstmord auf Raten [...]

 

8,95Euro

>> Ich fand das Buch genial. Es war mein erstes Ana-Buch und ich hatte tierische Angst vor 500 Seiten. Meistens habe ich kein Durchhaltevermögen für dicke Bücher. Es ist leicht zu lesen, aber trotzdem anspruchsvoll, da die Hauptdarstellerin und Autorin selbst studierte Schriftstellerin ist. Die Geschichte ist so extrem und schockiert mit allem von Kotzen, FA´s, Sex, Drogen, Lügen, Kontrollverlust..... Sie paart eigene emotionale Erfahrungen mit wissenschaftlichen Theorie- und Erklärungsansätzen in bezug auf Eßstörung und ihre Ursachen.

Autobiographie von einem Mädchen zwischen 9. und 30. Lebensjahr in den USA. Inhalt ist eher die Enstehung und die Exsesse ihrer Estörung. Am Ende beschreibt sie noch wie es ihr heute mit den Spätfolgen geht. Dieses Buch geht sehr an die Substanz.

Auf jeden Fall empfehlenswert!

 

2."AUF STELZEN GEHEN" Lena S. - Geschichte einer Magersucht

Lena ist 15, als sie feststellt, dass ihr Körper alles ist, was ihr gehört. So beginnt der Kampf um Kilo und Gramm. Lena verhandelt mir ihrem Körper: eine halbe Schnitte, und er lässt sie die Klausur schaffen, sie kann ja am Abend weniger essen. Das Abi will sie auf keinen Fall gefährden und Lena schafft es in gewohnter Perfektion. Nur den Abi - Ball kann sie schon fast nicht mehr beuchen, nicht nur, weil ihr das Kleid um den Körper schlottert. Keiner ist überrascht, als sie sagt, dass sie nun in eine Klinik geht. Die Klinik hilft Lena, vor allem Likas, in dem sie sich erkennt, dessen grammweises Sich-Dünnemachen ihr aber auch Angst einjagt. Sie bgreift dass sie die Wahl hat: Sie kann verhungern oder für sich sorgen. Lukas stirbt, sie entscheidet sich für das Leben. [...]

12,90 Euro

>> Am Anfang war ich sehr mißtrauisch gegenüber diesem Buch. Lena schreibt sehr abgehackt und kurze Sätze. Sie gibt kaum Einblicke in die Umsetzung ihrer Eßstörung. Die ersten Jahre und die Jahre der Abmagerung verfliegen im Buch und werden nicht genau detailiert. Zur Mitte hin, kann man das Buch aber nicht mehr aus der Hand legen. Die inneren Zustände, Selbstzerstörungen und ihre Verwirrtheit und Verzweiflung fesseln den Leser. Beschrieben wird eher der Zustand in und nach der Klinik, wie sie versucht mit der Magersucht zu leben bzw sie zu akzeptieren. Es ist schon sehr abschreckend, wenn man bedenkt dass man nie wieder "normal" leben und fühlen kann.

Das Buch beschreibt die Autobiographie von Lena zwischen 15. und 25. Lebensjahr in Deutschland, die später selbst Psychologie studiert.

>> Sehr empfehlenswert!

 

3. "DANN BIN ICH EBEN WEG" Christine Fehér - Geschichte einer Magersucht

Sina ist alles andere als dick. Aber in die coole jeans von Melli passt sie nicht rein. Als sie eines Tages die Butter aus dem üppig belegten Käsebrot ihrer Mutter hervorquellen sieht, überkommt sie der Totalekel. So dick und frustriert will sie niemals werden! Sina beginnt eine Diät. In die Jeans passt sie bald - doch aufhören kann Sina nicht mehr mit dem Kalorienzählen. Als die anderen merken, was mit ihr los ist, ist sie schon viel zu dünn...

5,90 Euro

>>  Nun ja.... Dieses Buch ist keine Autobiographie, sondern von einer Jugendbuchautorin geschrieben. Das merkt man leider. Die Geschichte dreht sich um eine 15jährige Sina und bedient alle Schubladen der Pubertät.  Ursachen der "Diät" werden gefunden in den Blicken von Jungs im Schwimmbad und der dünneren besten Freundin. Rolle der Mutter und Verhalten einer pubertären Jugendlichen sind typisch wie aus dem Handbuch. Ebenso versucht die Autorin Symptome und Denkprozesse, Erleben und Nahrungsaufnahme einer Magersüchtigen zu konstruieren. Meiner Meinung nach ist dieses Buch eher für den Schulunterricht bei 14jährigen geeignet, aber nicht für erwachsene Frauen oder Betroffene.

4. "ESSEN? NEIN DANKE!" Maureen Stewart

"Neununddreißig Kilo! Ihr Herz schlug schneller, ihr Kopf pulsierte. Das Leben war herrlich, es war großartig, endlich hatte sie´s geschafft. Sie hatte sich unter Kontrolle. Sie hatte alles unter Kontrolle."

Rebecca ist süchtig nach dem Gefühl, wieder ein Kilo weniger zu haben. Wochenlang isst sie fast gar nichts, aber eines Tages kippt sie um und landet mit 35kg Gewicht im Krankenhaus.

4,00 Euro

>> Das Buch ist ganz gut.  Der Einstieg ist etwas merkwürdig, weil man Rebecca direkt in ihrer Essstörung erlebt. Man erfährt keine Hintergründe, oder wie es dazu kam, oder angefangen hat. Sie selbst hat keine Ahung warum sie essgestört ist. Ihre Kilos purzeln sehr schnell und sie ist von Anfang an sehr untergewichtig. Also zu meinen Favouriten gehört die Story nicht, sie hat mich auch emotional eher kalt gelassen. Das ganze Buch ist eher rational geschrieben - als wäre die ganze Geschichte nicht unbeding ergreifend oder etwas besonderes. Zur Mitte hin wird das Buch aber ganz gut. Interessant ist nicht ihre Magersuch sondern vielmehr ihre Zwangsneurose die sich mit der Gewichtsabnahme äußert. Sie hat Nummern- und Farbentage, zieht sich nur in einer bestimmten Reihenfolge an usw. Das Ende ist wieder eher was für den Schul-Aufklärungsunterricht. Das große Happy-End mit Krankenschwestern, Eltern, Freunden.....

 




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